Read a Book

»Am reichsten waren die Leute, die viele Bücher besaßen«, erzählte sie. 

~

Zitat stammt von A.D. Miller

aus Die eiskalte Jahreszeit der Liebe

Puh, ich weiß gar nicht, was ich genau zu dem Buch sagen soll.

Harry Potter and the Cursed Child - J.K. Rowling, John Kerr Tiffany, Jack Thorne

... Einerseits habe ich mich mega gefreut zu erfahren wie es Albus Potter ergehen wird und andererseits war ich etwas enttäuscht, weil es sich ab einem gewissen Punkt wirklich wie eine FanFiction angefühlt hat. Ich habe mir jetzt auch keine anderen Rezensionen oder großartig Status Updates durchgelesen, um nicht gespoilert zu werden - was ich aber dann leider doch wurde und die Überraschung dann nicht mehr ganz so groß war - und daher werde ich die genaueren Worte auch in Spoiler hier packen.

Ähm ja, was genau packe ich denn jetzt überhaupt hier in die Spoiler? Haha, erst einmal überlegen ... Hm ... :)

Ich habe mich sehr gefreut das HP-Team wiederzusehen, gerade da ich sowieso mein Herz an Draco verloren habe, war es schön zu sehen, wie er sich mit Harry im Laufe der Handlung 'angefreundet' hat. Ebenso seine Vaterliebe zu Scorpius hat mich sehr berührt.
Dafür wurde mir Harry etwas unsympathischer. Klar, einmal der große Punkt, als er Albus verboten hatte mit Scorpius weiterhin in Kontakt zu sein, aber auch so irgendwie seine Art ... ich habe mich schwer getan ihn mir als Vater vorzustellen. Ich weiß auch nicht ... genau so, dass er mit Ginny verheiratet ist. Als ich den achten Band noch nicht kannte, hat es mich weniger gestört als jetzt xD Es ist noch nicht mal, dass ich dem hundertprozentig zustimmen könnte, dass Hermione zu ihm besser passt, aber Ginny wirkte hier auch immer wieder so als ein Nebencharakter, der jetzt auch mal was sagen muss, nur, um dabei zu sein ... irgendwie war ich von dem einfach nicht so berührt.

Überhaupt haben mich mehr meine Shipping-Sachen berührt, als irgendwas anderes bei dem Buch. Natürlich war der Spannungsfaktor auch da und das ich da echt mitgefiebert habe, aber irgendwann war es mir auch zu viel mit dem ganzen Zeitreisen. Ich kam da irgendwann kaum noch hinterher das wievielte mal es denn nun war, obwohl sie das vielleicht insgesamt nur drei-viermal gemacht haben.

Und das Voldemort eine Tochter hat und sie kurz vor dem Hogwarts-Battle geboren wurde ... habe ich auch nicht so recht kapiert. Entweder hab ich es nicht richtig beim Lesen verstanden, wie das logisch zustande gekommen sein soll oder es wurde nicht erklärt. Aber dafür lese ich nachher im September noch mal die deutsche Version. (Und auch um einfach mal zu wissen, wie sie so manche Sachen übersetzt haben ...)

(show spoiler)


Mit der Bewertung habe ich mich echt etwas schwer getan, denn bis zur Mitte waren es drei Sterne, dann wurden es vier, kurz waren es gegen Ende auch fünf und dann nach dem Ende wurden es doch wieder vier :D Aber das lag wohl echt einfach daran, dass diese komplette Begeisterung gefehlt hat und es sich doch etwas so angefühlt hat, als würde mein Bauchgefühl dem Buch nur fünf geben wollen, weil es eben ein neues Harry Potter-Buch ist und das wollte ich dann doch auch nicht.

Selbst jetzt nach dem beenden weiß ich immer noch nicht, ob ich dafür bin, dass es sich gelohnt hat für die Harry Potter-Reihe einen achten Band bekommen zu haben oder ob es doch besser gewesen wäre bei den sieben zu bleiben (obwohl ich den siebten ja bis zu dem jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht gelesen habe (09.August 16)).

Diese Review ist auch einfach nur irgendwie komplett durcheinander gehauen und ohne roten Faden, habe ich das Gefühl. Liegt vielleicht an meiner klitzekleinen Übermüdung, verzeiht mir :D Aber ich wollte auch jetzt nicht noch eine Nacht darüber schlafen, um diese Review eben zum Buch zu schreiben ...

P.S.: Am Anfang des Buches habe ich immer überlegt, wie man das auf der Bühne wohl umgesetzt werden soll / wird. Ich arbeite ja in einem Theater und hab auch schon selbst ein Stück auf die Bühne begleitet, aber gerade wenn es um das "zaubern" ging, dann war ich überfragt xD Na gut, ich bin ja auch nicht bei der Technikabteilung im Theater eingestellt xDD

P.P.S: Ich gehör ins Bett. Gute Nacht! Euch noch einen schönen Tag, wer bis hierhin gelesen hat :) <3

Reading progress update: I've read 58%.

Harry Potter and the Cursed Child - J.K. Rowling, John Kerr Tiffany, Jack Thorne

2% - Ich meine, hey, ich hab zwar Band 7 noch nicht gelesen, aber weil ich um die Spoiler nicht rumkomme MUSS ich es jetzt einfach lesen xD Und irgendwie weiß ich ja durch die Filme auch bescheid was so im siebten Band oberflächlich passiert :)

 

3% - Jaja, nach einem Prozent mach ich schon ein Update, aber ich muss einfach nur kurz irgendwo anmerken, dass mein Shipping-Herz gleich an einem Herzinfarkt sterben wird. Ich hoffe, dass es genau so weitergehen wird. <3

 

32% - Wenn man erstmal den Namen googlen muss von einem Charakter, weil man sich absolut nicht mehr an ihn erinnert kann ... this shit just got real xD

 

47% - Meine Gefühle verwirren mich. Einerseits fühlt es sich wirklich so an, als wäre das alles "nur" eine FF und andererseits gefallen mir einfach manche Sachen so sehr, dass mein Fanherz ganz wild spielt und ich nicht fassen kann, dass das wirklich von der Autorin sein soll.

 

 58% - Ich hoffe, dass sich alles noch zum Guten wenden wird ._.

Ein unterhaltsames Vampirtagebuch

Eddys Tagebuch - Auch Vampire haben Gefühle: Ein Comic-Roman - Tim Collins

Es war sehr süß und hat für ein paar unterhaltsame Momente gesorgt :)
Dadurch, dass es eben als Tagebuch geschrieben war, gab es auch kaum langatmigen Szenen. Zum Schluss hätte ich mir gewünscht, dass es doch noch ein bisschen weiterging, denn ... ich hätte schon gerne gewusst, wie sich Eddy nun bei seinem größten Wunsch gefühlt hat, aber man kann es sich ja auch eigentlich denken.

Definitiv etwas für junge Leser die gerade voll im Vampirwahn sind oder damit beginnen wollen. Und mich hat es ein bisschen an meine Liebe zu diesen Fabelwesen erinnert. Vielleicht wird meine übernächste Lektüre wieder ein Vampirbuch werden. Wünschen würde ich es mir <3

Potenzial nach oben ist da.

Eines Tages, Baby: Poetry-Slam-Texte - Mit "One Day", dem Poetry-Slam-Smash-Hit mit über 6 Mio. Fans auf YouTube - Julia Engelmann

Hm.

Es ist schwierig die richtigen Worte für dieses Buch zu finden, denn es ist für mich auch nicht leicht es zu bewerten. Drei Gedichte haben mich wirklich sehr angesprochen und wenn ich könnte, würde ich sie komplett zitieren, weil ich mich sehr mit ihnen identifizieren kann. Bei den anderen sage ich mir einfach, dass es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für sie ist, aber werde ich das Buch irgendwann noch einmal lesen? Und werden die dann für mich zu der Zeit passen? Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich sehr auf ihren Auftritt bei mir auf Arbeit gespannt bin - und darauf, welche sie vorlesen wird aus ihrem Buch.

Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne, denn es hat Potenzial nach oben, aber im Moment für mich fühlt es sich so am richtigsten an. :)

Das war einfach absolut gar nichts.

Die Blutschule: Thriller - Max Rhode

Ich gebe nach 130 Seiten auf. Mit dem Buch werde ich nicht warm und die Geschichte ist mir zu wirr. Zum Glück ist "Max Rhode" nur ein fiktiver Autor und Sebastian Fitzek wird hoffentlich nicht noch mehr mit ihm / über ihn - ihr wisst schon, was ich meine xD - schreiben.

Ich bin froh, dass wenigstens das Joshua-Profil dagegen richtig, richtig toll war und man dadurch ja auch etwas von der Story der Blutschule mitbekommen hat.

Kein Weltbesteller, aber lohnt sich dennoch für schöne Lesestunden.

— feeling ashamed
Das geheime Vermächtnis des Pan (Pan-Trilogie #1) - Sandra Regnier

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Einerseits hat es mir echt mega viel Spaß gemacht es zu lesen und meine kleine romantische Teenie-Seele fand es super, hat sich auch nicht daran gestört, dass es wieder einmal einen neuen an der Schule gab, der natürlich der schönste Schönling aller Schönlinge war, aber der andere Teil meiner Leser-Seele ... Die war gar nicht so davon begeistert, dass es so oberflächlich war und es selbst der Protagonistin nur darum ging, dass sie abnehmen muss, um anderen zu gefallen und immer wieder darauf rumritt, dass sie eben ein paar Kilos zu viel hatte. Okay, einerseits hat es sie mir auch etwas sympathisch gemacht, weil ich mich gut identifizieren konnte und ich selbst in der Schule damals auch so war, wenn nicht sogar heute noch, aber es so in den Fokus zu stellen? Das mache ich echt nur, wenn ich nervös bin in der Gegenwart eines Menschen mit dem ich noch nicht so vertraut bin oder ihn nicht mag. Aber bei Felicity und Lee? Okay, ja, ich kann es auch da im nach hinein gut nachvollziehen, dass sie sich da auch eben diese Gedanken macht, aber es gab eine Szene in diesem Buch, die so fiktiv und gestellt rüberkam, dass ich darüber nur lachen konnte. Ernsthaft. Und irgendwie ist das auch total unpassend gewesen? Nach dem beenden des Buches wirkt es auf mich, als hätte das unbedingt sein müssen, damit man als Leser merkt, dass wirklich jeder auf Felicity steht und nicht nur auf den Schönling Lee.

Und weil ich beim Schreiben gerade den roten Faden verloren habe, ähm ... merke ich noch zwei Sachen an: der Schreibstil war wirklich flüssig zu lesen und man kam immer wieder schnell rein in die Szene, wenn man 'mal aufgehört hatte mit dem Buch. Zweitens: Lee kann super schnell laufen. So schnell, dass bei Felicity alles verschwommen ist. Woran erinnert das einen? Genau, an Twilight. Bei einigen Szenen musste ich sehr stark daran denken und ja, vielleicht hat das auch eben meiner Teenie-Seele gefallen, weil ich damals ein großer, großer Liebhaber der Bücher war, aber hier ... Okay, darüber sehe ich hinweg, denn man kann das Rad einfach nicht komplett neu erfinden und eigentlich habe ich es auch nicht von dem Buch erwartet.

Ich gebe dem Buch, obwohl ich es manchmal wirklich gehasst habe, drei Sterne. Es war einfach sehr unterhaltsam, ich habe mich mit Felicity identifizieren können und ja ... es hat wohl einfach einen Nerv bei meiner Leselaune getroffen, dass ich es sogar verschmerzen kann, dass wir hier wieder "graue Maus + Schönling" haben. (Die beiden Hauptcharaktere sind aber zusammen aber auch echt witzig manchmal.) Ja, ja, ich merke schon, wie ich wieder ein bisschen fangirle über dieses Ship. Ich höre ja schon auf. :D

Leseempfehlung ... Hm. Wie immer würde ich sagen, einfach mal die Leseprobe anschauen, aber sonst so ... wer wirklich Jugendbücher nicht zu ernst nimmt und auch mit dieser Einstellung hier rangeht, kriegt ein gutes 3-Sterne Buch. Kein Weltbestseller, aber es lohnt sich trotzdem für ein paar schöne Lesestunden. (Und es hat so viele Emotionen bei mir geweckt, wenn man Felicitys Familie kennenlernt, dass ich am liebsten ins Buch gekrochen wäre, um diese Familie ... Wie heißt es so schön? Lächel, du kannst sie nicht alle töten. :D)

P.S.: Erst habe ich mich geärgert, dass ich mir den Schuber bestellt habe und jetzt bin ich happy darüber, denn ich kann sofort den zweiten Band anfangen xDD <3

Reading progress update: I've read 261 out of 416 pages.

— feeling angry
Das geheime Vermächtnis des Pan (Pan-Trilogie #1) - Sandra Regnier

Seite 213 - Das letzte Kapitel war so was von unnötig und total fiktiv, dass es, außer mir Lee gruselig angsteinflößend zu machen, nicht wirklich viel gebracht hat für die Story. Arghs. Dieses Buch hat echt immer wieder Ansätze das ich es wirklich lieben könnte und dann kommt es mit so einer oberflächlichen Kacke vorbei. Ischrasteauseh.

 

Seite 239 - Ich weiß nicht, was ich bei diesem Buch fühlen soll. Es ist kein richtiger Hass, aber begeisterte Glückseligkeit ist es auch nicht. Ich hoffe, dass es endlich mal an Handlung zu nimmt und es in Band 2+3 besser wird :D

 

Seite 261 - Was möchte mir das Buch sagen? Nimm an Kilos ab, damit die Männer auf dich fliegen wie die Schmalzfliegen? Und warum stellen sich alle gleich samt Nachnamen vor? (Die zusätzliche Kleinigkeit mit den Namen würde mich nicht stören, wenn das Buch wirklich richtig gut wäre, was es aber leider nicht ist!)

I'm supa dupa excited about this Book!

Die Magie der Namen - Nicole Gozdek, HörbucHHamburg HHV GmbH, Jacob Weigert

Es gibt sie noch, die wunderbaren tollen Bücher die einen in ihren Bann ziehen können ohne eine Lovestory als Hauptteil ihres Inhaltes zu haben. Thank God!


 

Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich überhaupt auf dieses Buch gekommen bin, aber ich glaube, dass es über Audible war, als ich ein paar Hörproben durchgeguckt habe. Der Sprecher (Jacob Weigert) war angenehm und die Story klang gut. Und ich wurde sogar noch eines besseren belehrt: Es war einfach alles so geil! Natürlich gab es immer wieder 'mal ein, zwei Sachen die ich nicht mochte, aber das hat absolut nicht meine Begeisterung für dieses Buch gemindert. Ich hatte ein Lesbian und ein Gay-Ship, was gegen Ende ... na ja, sagen wir mal so: Ganz zufrieden bin ich nicht, aber die Autorin hätte das auch nicht anders gelöst bekommen und daher verzeihe ich es ihr. ;)

 

Es war einfach so schön mitzubekommen das der Fokus nicht auf einer Lovestory ausgelegt war, sondern wirklich um das Schicksal des Jungen Nummer 19 und seiner Freunde. Es war einfach so erfrischend 'mal einfach ein Buch zu haben das ohne dem ganzen auskommt und einfach so f*cking awesome ist! Ich möchte nicht spoilern, daher kann ich meine Begeisterung dafür leider nur sehr stark gefiltert hier wiedergeben, aber arghs. Es ist einfach so toll das Buch!

(Ich habe bei den Status Updates auf Goodreads angegeben, dass ich es als Print-Ausgabe besitzen möchte und ich habe es mir auch jetzt gekauft und es ist einfach noch toller, wenn man es in den Händen hält. Ich möchte es am liebsten noch einmal lesen! *_*)

 

Es ist einfach eine absolute Leseempfehlung / Hörbuchempfehlung! Beim Sprecher Jacob Weigert dachte ich am Anfang, dass er das bestimmt leider sehr monoton vortragen wird, aber Pustekuchen. Er hat eine Szene so toll wiedergegeben, dass ich echt Tränen in den Augen hatte beim zuhören. Das ist mir, glaube ich, noch nie passiert. Und überhaupt und einfach ... Das Buch MUSS man einfach lesen, wenn auf Fantasy mit einer eigenen Welt steht und ach ...

 

ES IST EINFACH

Endlich geschafft! Yay.

Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet: Roman - Alan Bradley

Bin ich froh, dass ich mit dem Hörbuch durch bin ... Die Hörproben zeigen zwar, wie der Sprecher spricht, aber leider nicht, dass es irgendwann einen komplett monoton vorkommt. Andrea Sawatzki, mag ich ja auch schon so nicht als Schauspielerin, aber als Hörbuchsprecherin ist sie noch ungeeigneter. Es kann aber auch an dem Buch selbst liegen, denn mit Flavia bin ich nicht so warm geworden, wie ich es mir erhofft hatte.

Warum gebe ich dem Buch trotzdem eine Wertung zur Tendenz der vier Sterne? Weil die Idee und das Setting nicht schlecht waren. Und die ganzen chemischen Erwähnungen waren auch nicht schlecht, sodass man ein bisschen das Gefühl hatte, das was man lernt und gleichzeitig, dass man noch einiges aus der Schule weiß :)
Aber ich werde es wohl bei dem ersten Band sein lassen. Zumal ich mich dank einer Hörprobe von einem anderen Band (ich weiß leider nicht welchen, aber ich dachte es wäre der zweite) ziemlich stark habe spoilern lassen und das hat mir auch den Spaß genommen.

Schönes Cover, schöner Zeichenstil, aber die Story ... na ja

Ten Count. Bd.1 - Rihito Takarai

Der Zeichenstil ist echt schön und auch die Aufmachung des Covers ist wirklich ... hach. (Ich hab wieder die totalen Herzchenaugen deswegen, haha.) Nur was mich leider gestört hat, war, dass es sich so nach einer 0815-Schablone angefühlt hat von der Story her. Ich meine nicht damit das Problem von Shirotani, sondern, dass es so schnell abgehandelt worden ist, dass er für sein Therapeuten Gefühle aufbaut und der eben halt auch diese Andeutungen so super schnell macht (gefühlt schon am nächsten Tag, als sie sich wiedergesehen haben).
Es war mir halt alles etwas zu schnell, wobei ich verstehen kann, dass in einem YAOI eben keine hundert Roman-Seiten lang es um das Kennenlernen gehen kann und alles ... Aber, ich konnte es nicht so nachvollziehen, wie ich es gerne getan hätte. Und nicht zu vergessen dieses "Da muss jetzt Drama kommen, damit der Leser sich den nächsten Band holt!"-Pseudo-Drama. Das war mir auch etwas too much bzw. unplausibel. Aber zum Glück habe ich mir gleich alle drei Bände im Buchladen gekauft und kann somit den nächsten Anfangen und das Ziel von "Neugier auf den nächsten Band" hat erfolgreich gefruchtet bei mir :D

(Ich bin gerade so fertig im Kopf, dass es mir leid tut, wenn meine Meinung hier ohne Sinn und Verstand rüberzukommen scheint, aber ich hatte etwas Stress auf Arbeit und 7 Tage durchgearbeitet ^^")

Für mich leider ein Flop gewesen. Schade.

What if? Was wäre wenn?: Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen (German Edition) - Randall Munroe

Der Anfang der Hörprobe klang wirklich super und hat mir richtig Lust bereitet das Buch zu hören, doch dann bin ich halt über die ersten gefühlten 15 Kapitel gekommen und ... urghs. Es hat mich angefangen zu langweilen, denn die Fragen, die unter der Kategorie "Seltsame und beunruhigende Fragen im What if?-Postfach" fand ich eigentlich am interessantesten und die wurden eben leider nicht beantwortet. Klar, bei einigen wusste man, dass er das wegen dem Eigenschutz der Menschheit nicht machte, aber die waren wesentlich interessanter, als zB "Wie lange könnte ein Atom-U-Boot auf einer Erdumlaufbahn durchhalten?".


Ich muss aber auch sagen, das der Sprecher für mich irgendwann sehr monoton klang. Klar, er kann so ein "Sachbuch" nicht spannend vorlesen wie ein Roman, aber es hat mir zusätzlich den Spaß am Hören verdorben. Daher habe ich das Hörbuch zwar noch jeden Abend angemacht, aber mir war es denn egal, wenn ich einige Kapitel nicht mehr ganz zum Schluss mitbekommen habe, denn ich hatte einfach nicht das Gefühl das ich irgendetwas super wichtiges verpasst hätte.

 

Wer sich für das Buch interessiert sollte vielleicht sich die Lese bzw. Hörprobe anhören und es dann, wenn er es als Print haben möchte, lieber gebraucht irgendwo kaufen. Als Hörbuch ... okay, im Audible-Abo ist es günstiger also so, da kann man es auch noch verschmerzen, wenn man andere ungehörte Hörbücher in der Cloud hat, ansonsten ... würde ich lieber einen Bogen drum machen.


Ach ja, die Print-Ausgabe kann theoretisch etwas besser sein, weil, glaube ich zumindest, dort noch ein paar Zeichnungen auf den Seiten sind, die man bei einem Hörbuch ja schlecht darstellen kann :)

 

Dennoch war das Buch für mich somit ein Flop. Schade.

Fühlte sich an wie Zwischenband, aber war dennoch spannend!

Harry Potter und der Orden des Phönix  - J.K. Rowling

Ich habe es geschafft! Was für ein dickes Ding aber auch der 5. Band der HP-Reihe ist! Zwar würde ich jetzt am liebsten gleich mit dem nächsten Band beginnen, aber ich werde dazwischen wieder ein bisschen Pause einlegen mit anderen Büchern. (Muss mich erst einmal von diesem dicken Schinken erholen, haha.)

5 Sterne gibt es übrigens für die ganzen Details der Autorin, die sie hier von ihrer Welt gezeigt hat und dafür, dass es trotz der Seitenanzahl nie ganz langweilig wurde. Obwohl ich mich nie ganz so richtig "zu Hause" gefühlt habe wie in den vorigen vier Bänden & es sich sehr nach einem Zwischenband anfühlt, wäre es irgendwie falsch dem Buch weniger zu geben. :)

Nope, nope, NOPE.

Die fünfte Welle: Band 1 - Roman - Rick Yancey, Thomas Bauer

Nach 165 Seiten breche ich das Buch ab.

Die Idee hinter dem Buch ist ja nicht schlecht, aber mir erscheinen einige Sachen einfach etwas zu unlogisch, wobei das bei dem kühlen Schreibstil einem noch nicht einmal sofort auffallen mag. Man kann einfach keine Bindung zu den Charakteren entwickeln und was dort passiert lässt einen einfach kalt, weil man nicht richtig miteinbezogen wird. Es liest sich, als ob das ein Grundschüler geschrieben hat, der versucht "cool" zu sein.
(Daran denke ich ganz besonders - ACHTUNG SPOILER - an die Szene, als sie vor der Explosion des Auges, relativ am Anfang, davon rennt. Wie kann man nur so etwas schreiben? - SPOILER ENDE!)

Zumindest wurden ein paar Fragen beantwortet, die ich beim gucken des Films hatte, aber ja ... um wohl alle beantwortet zu kriegen - wenn überhaupt -, dann müsste ich wohl entweder das Buch zu Ende lesen oder die ganze Trilogie, doch es reizt mich absolut gar nichts daran. Ich dachte, dass das Buch besser wäre als die Verfilmung, aber Pustekuchen. Ich verstehe wirklich nicht, wie Menschen das Buch toll finden können. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich schon mit zu vielen negativen Gedanken drangegangen bin? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich mich 'mal wieder vom Hype habe anstecken lassen, weil mich das Buch auch schon vor dem Film nicht gereizt hat :D
Trotzdem bin ich froh die Filmausgabe zu besitzen, denn irgendwie mag ich sie. Warum auch immer, aber ich werde das Buch behalten & nicht verkaufen, wie ich es bisher mit den Büchern gemacht habe, die mir absolut gar nicht gefallen haben :)

Reading progress update: I've read 149 out of 478 pages.

Die fünfte Welle: Band 1 - Roman - Rick Yancey, Thomas Bauer

Ich hab immer noch das Gefühl das ich irgendetwas wichtiges nicht mitbekommen habe. Es lässt sich wirklich flüssig lesen, aber ... es fühlt sich so nach ohne Sinn und Verstand an. Ich will es wirklich mögen, aber ...


Reading progress update: I've read 84 out of 478 pages.

Die fünfte Welle: Band 1 - Roman - Rick Yancey, Thomas Bauer

Ich bringe noch einiges mit dem Film durcheinander, aber das Buch macht es mir auch nicht gerade leicht mit seinen ganzen Handlungssprüngen. Und einiges ergibt auch einfach nur eben Sinn, WEIL ich den Film vorher gesehen habe. Trotz allem lässt es sich dafür flüssig weglesen vom Schreibstil her.

Es lässt den Leser einfach nicht kalt.

Tagebuch der Anne Frank - Anne Frank

Immer, wenn ich an meinem Lieblingsplatz spazieren gehe, dann komme ich an einen kleinen Friedhof vorbei, dessen Gräber ich mir genauer anschaue und mich frage: „Wie haben die Menschen wohl den Krieg, die Gefangenschaft und überhaupt diese Zeit, in der sie damals lebten, erlebt?“ Ich habe dann immer das Verlangen gespürt „Anne Franks Tagebuch“ zu lesen, doch mich einfach nicht getraut mich diesem Buch ganz zu widmen – bis zu diesem Jahr.

Die ersten Seiten lassen einen nicht unberührt. Überhaupt, das ganze Buch, lässt einen nicht kalt. Es ist eine eigenartige bedrückende und gleichzeitig sommerleichte Stimmung, die das Buch versprüht. Man liest, wie Anne das Tagebuch zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommt, wie sie von ihren Freundinnen und ihrer Familie erzählt. Man merkt sofort, dass das eben wirklich ein Tagebuch ist. Ein Tagebuch von einer elfjährigen, die schon da zu wissen scheint, was sie will und was nicht. Und dieses Gefühl merkt man noch mehr, wenn man das Tagebuch weiterliest, denn schließlich wird sie älter und reifer.
Das schlimmste dabei ist aber eigentlich, dass zwischen dem Alltag auch der Krieg zu Vorschein kommt.

„Ich bin noch nicht ganz fertig mit meinem Trauergesang. Hast du schon mal was von Geiseln gehört? Das führen sie nun als neueste Strafmethode fr Sabotage ein. Etwas Schrecklicheres kann man sich nicht vorstellen. Angesehene, unschuldige Bürger werden verhaftet und warten auf ihre Ermordung. Wird irgendwo sabotiert und der Täter nicht gefunden, stellt die Gestapo seelenruhig in so fünf Geiseln an die Wand. Oft stehen die Todesmeldungen in der Zeitung. Ein 'schicksalhaftes Unglück' wird dieses Verbrechen dann genannt.
Ein schönes Volk, die Deutschen, und da gehöre ich eigentlich auch noch dazu! Aber nein, Hitler hat uns längst staatenlos gemacht.“



„Sie hatte ihr Kram noch nicht wieder weggeräumt, als die Sirenen heulten, daher ging ich mit ihr hinauf. Es war höchste Zeit, denn fünf Minuten später fing die Schießerei an, so laut, dass wir uns in den Flur stellten. Das Haus dröhnte, und die Bomben fielen. Ich drückte meine Fluchttasche an mich, mehr, um mich an etwas festzuhalten, als um zu flüchten, denn wir können ja doch nicht weg. Im Notfall ist für uns die Straße genauso lebensgefährlich wie eine Bombardierung.“

Aber man ließt auch die Verzweiflung von Anne, wie sie sich nach der Freiheit sehnt. Dem „einfach 'mal draußen die frische Luft genießen“.

„Wann ist es uns wieder mal vergönnt, Luft zu riechen?“ Und obwohl ich meinen Kopf nicht unter der Decke stecken darf, mich im Gegenteil aufrecht und stark halten muss, kommen die Gedanken doch, nicht nur einmal, sondern viele Male, unzählige Male.

Ich fühlte mich dabei richtig schlecht gemütlich auf dem Bett zu liegen und diese Zeilen zu lesen, während man dabei das Licht anhatte, das Fenster offen … und Anne? Anne durfte nicht die schweren Vorhänge, am Tage, vom Fenster wegschieben. Anne musste aufpassen, dass das Versteck nicht entdeckt würde.
Doch neben den Alltag, den man verfolgte, konnte man eben auch, wie ich schon sagte, erkennen, dass Anne reifer wird, eben zu einem richtigen „Backfisch“ wird. Mehr schreibe ich nicht dazu, denn ansonsten gebe ich fast das gesamte Buch, gefühlt, wieder.

In meinem Umwelt sagte 'mal jemand „die Geschichte wiederholt sich“ und dem muss ich zustimmen. Natürlich merkt man es, wenn man die Nachrichten verfolgt, aber man liest hier auch vieles, dass man auch gut in die heutige Zeit sagen/schreiben kann. Kleines Beispiel Zitat:

„Warum gibt man jeden Tag Millionen für den Krieg aus und keinen Cent für die Heilkunde, für die Künstler, die Armen? Warum müssen die Leute hungern, wenn in anderen Teilen der Welt die überflüssige Nahrung wegfault? Warum sind die Menschen so verrückt?“

Man kann so viel über Anne sagen, dass man das gar nicht alles in einer „Rezension“ verfassen kann. Dieses Buch ist einfach keine leichte Kost, obwohl ich die letzten Tage gut mit dem Lesen „vorangekommen“ war. Bewerten möchte ich eigentlich diese Lektüre nicht, aber ich tue es trotzdem, denn dieses Buch ist einfach absolut Lesenswert.

Und zum Schluss, obwohl mich eigentlich das Nachwort am meisten hat in eine Art „schwarzes Loch“ hat fallen lassen, weil man doch zu Anne eine Bindung gespürt hat, möchte ich mit euch das Zitat teilen, dass mich am meisten berührt hat:

Es ist ein Wunder, dass ich nicht alle Erwartungen aufgegeben habe, denn sie scheinen absurd und unausführbar. Trotzdem halte ich an ihnen fest, trotz allem, weil ich noch immer an das innere Gute im Menschen glaube.
Es ist mir nun mal unmöglich, alles auf der Basis von Tod, Elend und Verwirrung aufzubauen. Ich sehe, wie die Welt langsam immer mehr in eine Wüste verwandelt wird, ich höre den anrollenden Donner immer lauter, der auch uns töten wird, ich fühle das Leid von Millionen Menschen mit. Und doch, wenn ich zum Himmel schaue, denke ich, dass sich alles wieder zum Guten wenden wird, dass auch diese Härte aufhören wird, dass wieder Ruhe und Frieden in die Weltordnung kommen werden. Inzwischen muss ich meine Vorstellungen hochhalten, in den Zeiten, die kommen, sind sie vielleicht doch noch auszuführen.
Deine Anne M. Frank

 

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