Nope, nope, NOPE.

Die fünfte Welle: Band 1 - Roman - Rick Yancey, Thomas Bauer

Nach 165 Seiten breche ich das Buch ab.

Die Idee hinter dem Buch ist ja nicht schlecht, aber mir erscheinen einige Sachen einfach etwas zu unlogisch, wobei das bei dem kühlen Schreibstil einem noch nicht einmal sofort auffallen mag. Man kann einfach keine Bindung zu den Charakteren entwickeln und was dort passiert lässt einen einfach kalt, weil man nicht richtig miteinbezogen wird. Es liest sich, als ob das ein Grundschüler geschrieben hat, der versucht "cool" zu sein.
(Daran denke ich ganz besonders - ACHTUNG SPOILER - an die Szene, als sie vor der Explosion des Auges, relativ am Anfang, davon rennt. Wie kann man nur so etwas schreiben? - SPOILER ENDE!)

Zumindest wurden ein paar Fragen beantwortet, die ich beim gucken des Films hatte, aber ja ... um wohl alle beantwortet zu kriegen - wenn überhaupt -, dann müsste ich wohl entweder das Buch zu Ende lesen oder die ganze Trilogie, doch es reizt mich absolut gar nichts daran. Ich dachte, dass das Buch besser wäre als die Verfilmung, aber Pustekuchen. Ich verstehe wirklich nicht, wie Menschen das Buch toll finden können. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich schon mit zu vielen negativen Gedanken drangegangen bin? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich mich 'mal wieder vom Hype habe anstecken lassen, weil mich das Buch auch schon vor dem Film nicht gereizt hat :D
Trotzdem bin ich froh die Filmausgabe zu besitzen, denn irgendwie mag ich sie. Warum auch immer, aber ich werde das Buch behalten & nicht verkaufen, wie ich es bisher mit den Büchern gemacht habe, die mir absolut gar nicht gefallen haben :)