Unterschwellige Neugierde ließ mich weiterlesen, aber ansonsten ...

Sternenfeuer: Gefährliche Lügen (Gebunden) - Amy Kathleen Ryan, Momo Evers, Falk Behr

Inhalt: Die 15-jährige Waverly gehört zu den ersten Kindern, die an Bord des Sternenschiffes Empyrean geboren wurden. Jedermann erwartet, dass sie bald ihren Freund Kieran heiraten wird, um eine Familie zu gründen und das Überleben der Menschheit auf der langen Reise zu einem fernen Planeten zu sichern. Waverly liebt Kieran sehr – aber ist sie trotzdem schon bereit, so früh diesen entscheidenden Schritt zu gehen? Das friedliche Leben endet dramatisch, als wie aus dem Nichts das lange verschollen geglaubte Schwesterschiff angreift, die Erwachsenen tötet und alle Mädchen entführt. Während Kieran auf der schwer beschädigten Emphyrean um sein Überleben kämpft, muss Waverly viele Lichtjahre entfernt alles daransetzen, zu ihm zurückkehren zu können … (Quelle: Amazon.de)

 

Meinung: Eigentlich ist alles, was mit Weltall und Raumschiffen zu tun hat so absolut gar nicht meins und das hat sich auch hier wieder gezeigt. Ich kam damit einfach nicht klar, dass die Story im Weltall spielt. Aber zum Glück hat man das nicht so oft mitbekommen. (Puh.)

 

Zu den beiden Hauptprotagonisten konnte ich gar keine Beziehung aufbauen, warum auch immer. Eigentlich ... überhaupt zu dem ganzen Buch konnte ich das nicht. Außer vielleicht zu einem Protagonisten, der aber bei jüngeren Leser sicherlich als "der Bösewicht" bezeichnet wird. Kann ich mir zumindest gut vorstellen, denn die beiden Hauptprotagonisten ... Ich habe das Gefühl, dass die Autorin versucht hat, dass man die beiden mögen soll, aber ich fand es eher als ... schwer die sympathisch zu finden.

 

Zum Schluss muss ich sagen, dass ich finde, dass das Buch auf alle Fälle Potenzial für mehr gegeben hätte. Die Autorin hat einiges ausgeschrieben, was nicht unbedingt hätte sein müssen und umgekehrt. Hinzukommt, dass das Buch sehr ... viel mit Gott zu tun hatte. Es war authentisch, dass man irgendwann anfängt, an ihn zu glauben, wenn man so ein Schicksal erleidet wie die Jungs im Buch, aber nachdem man das Schicksal von Waverly gelesen hat ... kann ich sie verstehen, wenn sie keinen Gottesdienst mehr besuchen möchte.