Mehr als ein "war ganz nett" kann ich nicht dazu sagen

Das also ist mein Leben - Stephen Chbosky, Oliver Plaschka

Inhalt: Charlie ist sechzehn, er ist in seinem ersten Jahr in der Highschool und hat die Probleme, die man in diesem Alter so hat: mit Mädchen, mit der Schule, mit sich selbst. Zumindest scheint es so zu sein. Doch in den Briefen, die er an einen unbekannten »Freund« schreibt, wird deutlich, dass Charlie eine ganz besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet die Menschen um sich herum, fragt sich, ob sie ihr Leben so leben, wie sie es möchten, und versucht verzweifelt, seine eigene Rolle in all dem, was wir Leben nennen, zu begreifen. (Quelle: Amazon.de)

 

Meinung: Am Anfang hatte ich Probleme mit dem Buch, denn ich hatte das Gefühl, als würde ich von einer fremden Person das Tagebuch lesen. Das hat sich aber irgendwann geändert und so konnte ich immer wieder einmal weiterlesen, wenn die Zeit es erlaubt hat. 

Mit Charlie bin ich nie richtig warm geworden, obwohl ich mich in vielen Sachen wieder entdeckt habe. Was mir ein eigenartiges Gefühl gab, denn Charlie ist ja kein ganz normaler Teenager ... Gegen Ende hin, fand ich ihn eher nur noch nervig. Immer dieses rumgejammer und all das andere.

 

Zur Hälfte hin musste ich vom Schreibstil her einmal kurz an John Green denken, allerdings hat, weil es sich da etwas geähnelt hatte. 

Und die Idee, dass Charlie dem Leser Briefe schreibt, fand ich auch ganz nett, allerdings waren die Beschreibungen eben wirklich wie in einem Brief und ... na ja. Noch mal so ein Roman würde ich wohl nicht lesen wollen. 

 

Warum das Buch so hochgelobt wird, kann ich nicht verstehen, aber nun gut. Da bin ich ja irgendwie immer anderer Meinung als die Masse, wie ihr wisst. 

Das Buch kann ich weder empfehlen noch davon abraten - das muss jeder für sich selbst entscheiden, wenn er die Leseprobe liest, ob es ihm zusagt oder nicht.