Es hätte schlimmer sein können

Vampir zu verschenken (Argeneau, #13) - Lynsay Sands, Ralph Sander

Inhalt: Der attraktive Vampir Armand Argeneau ist ein wahrer Charmeur. Doch dass seine letzten drei Ehefrauen alle unter mysteriösen Umständen starben, macht ihn verdächtig. Eshe d'Aureus soll in Erfahrung bringen, ob er etwas mit dem Tod der Frauen zu tun hatte. Dabei verfällt sie schon bald selbst Armands Reizen. Doch dann kommt es zu einer Reihe rätselhafter Unfälle, die Eshes Leben in Gefahr bringen. (Quelle: Amazon.de)

 

Meinung: Wie oft wollte ich die Vampir-Reihe von Lynsay Sands schon abbrechen und habe mir dann doch immer wieder den nächsten Band gekauft ... Und bei diesem Buch war es genauso. Doch ich muss sagen, dass es wirklich hätte schlimmer kommen können. 

Die Idee war ganz angenehm und ab und zu wurde es auch ganz spannend, aber es war kein "Wow, ich kann das Buch nicht zur Seite legen"-Gefühl. Doch das war nicht so schlimm, weil ich das auch nicht erwartet hatte. 
Schlimm war eher, dass die beiden Hauptprotagonisten sich spätestens im zweiten Kapitel schon gedanklich die Sachen vom Leib gerissen haben. Ich meine, ich habe nichts gegen Liebe auf den ersten Blick oder so etwas, aber irgendwie ... hat es mich gestört. Süß fand ich allerdings, wie die Vampire - wenn sie keinen Partner haben, dann essen sie auch kein richtiges Essen - versuchten mit den Lebensmitteln klarzukommen. Wie bereitet man ein Sandwich oder Toast zu? Und was ist Sprühsahne? Wie komme ich an den Inhalt ran? Das waren schon Momente ich denen ich Auflachen musste, weil das sehr authentisch und witzig war. 

 

Das Buch ist ein humorvoller, interessanter Roman für zwischendurch. Wer aber mit der Vampir-Reihe anfangen will, sollte sich den ersten Band zu Gemüte führen, weil die Argeneau-Familie ziemlich groß ist.