Gute Vorlage für den Film

Die Auserwählten - Im Labyrinth (Maze Runner, #1) - James Dashner, Anke Caroline Burger

Inhalt: Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet: eine Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth. Doch er ist nicht der Einzige. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht er einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden. (Quelle: Amazon.de)

 

Meinung: Der Anfang klang sehr vielversprechend, doch schnell merkte ich, dass ich mit diesem Buch Probleme kriegen würde. Im Verlauf der Handlung hatte ich immer wieder mit dem Schreibstil des Autors zu kämpfen. (Oder lag es nur an der Übersetzung?! Denn immer dieses "Gut, das" in den Dialogen stieß mir ziemlich sauer auf.) Es wurden einige Beschreibungen oft hintereinander wiederholt und manche (nicht vorhandenen) führten einfach zur Verwirrung des Lesers bei. 

 

Die Charaktere wirkten auf mich wie eine graue Leinwand mit ein paar Farbklecksen drauf. Man hat nur wenig von ihnen erfahren können und auch Thomas, der Hauptcharakter, erschien mir noch etwas farblos - obwohl er mich manchmal ziemlich am Anfang genervt hat, für einen Charakter ohne Tiefe. :D
Durch die fehlende Beschreibung, der äußeren Erscheinung, der einzelnen Personen war ich um so glücklicher darüber, als ich die Charakterbilder vom Film-Set gesehen habe. Erst dadurch konnte ich jedem ein genaues Bild geben. Und vielleicht auch nur deswegen konnte ich Chuck und Thomas schnell ins Herz schließen. (Obwohl ihre Beziehung zueinander mir schon ohne diese Bilder nahe ging. *schniefend seufz*) 

 

Die Idee hinter dem Buch fand ich nicht schlecht, aber das Buch wirkte am Anfang einfach etwas durcheinander und wirr. Ganz so, als wüsste der Autor selbst nicht, wie er das alles richtig koordinieren sollte. Aber man gewöhnte sich schnell daran und man konnte dadurch über ein paar Sachen hinwegsehen. Doch drei, vier Sachen stießen bei mir sauer auf und wirkten ziemlich unlogisch. 

 

Empfehlen würde ich das Buch nur demjenigen, der es vor dem Film lesen möchte, ansonsten ... muss man es nicht unbedingt im Regal stehen haben! :)