Eine etwas längere Kurzgeschichte

Abgründig - Arno Strobel

Inhalt: Eine Bergtour. Ein Unwetter. Ein Mord. Eingesperrt auf engstem Raum, ohne Aussicht auf Rettung, erkennt man ganz neue Seiten an seinen „Freunden“. Hässliche Seiten. Tödliche Seiten ... Geplant war eine lässige Bergtour – auf eigene Faust auf die Zugspitze und wieder zurück, bevor die anderen im Camp etwas merken. Doch als die kleine Gruppe um Tim am Morgen aufbricht, scheint das Unglück vorprogrammiert. Sie geraten in ein heftiges Unwetter und müssen in einer verlassenen Hütte Unterschlupf suchen. Sie wissen nicht, wo sie sind, sie haben keine Möglichkeit, mit dem Rest der Welt Kontakt aufzunehmen, und sie sitzen fest. Solange Sturm und Regen toben, ist an einen Abstieg nicht zu denken. Zunehmend liegen die Nerven blank und Vorwürfe machen die Runde, schließlich kommt es sogar zur Prügelei. Am nächsten Morgen ist einer von ihnen verschwunden. Zurück bleibt eine Blutlache – und die Frage, ob es unter ihnen einen Mörder gibt. (Quelle: Amazon.de)

Meinung: Es klang vielversprechend, als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, aber dann, aber dann. (Und die Inhaltsangabe gibt eigentlich wirklich den ganzen Handlungsstrang des Buches wieder. Habt ihr die gelesen, braucht ihr nicht mehr das Buch zu lesen.)

 

Der Roman wirkte auf mich, wie eine längere Kurzgeschichte. Mit den Charakteren konnte ich nicht warm werden, die Spannung war mittelmäßig und der Schreibstil war einfach gehalten. Fertig.

 

Mehr könnte ich auch eigentlich nicht sagen. Ach ja, doch ... der Verlag hat sich nämlich was Tolles einfallen lassen. Er preist einen Mord an, wo es gar keinen gibt :D Jetzt gibt es schon auf dem Büchermarkt Mogelpackungen - woho.

 

Es tut mir leid, aber das Buch gibt wirklich nicht mehr her, um etwas dazu zu sagen.
Kaufen muss man es sich nicht unbedingt, denn es gibt wesentlich spannendere Storys, die sich damit befassen, dass man in den Bergen, wegen dem Wetter, irgendwo festsitzt und "ein Mord" passiert. Dazu kommt, dass das Ende etwas sehr offen war.

 

Wie gesagt: Muss man nicht kaufen. Auch, wenn es eben von dem Arno Strobel geschrieben worden ist.