Mord + Liebe = noch Ausbaufähig bei diesem Buch

Fade to Black  - Leslie Parrish, Heide Franck

Inhalt: FBI-Agent Dean Taggert schließt sich einer neuen Spezialeinheit an – dem Cyber Action Team. Aufgabe dieses Teams ist es, Mordfälle zu lösen, die mit dem Internet in Verbindung stehen. Taggert wird sofort mit einem äußerst brisanten Fall betraut: Er soll einen Serienmörder aufspüren, der auf einer Internetseite namens "Satan’s Playground" live Frauen umbringt. Seine Ermittlungen führen ihn in die Kleinstadt Hope Valley, wo ihm die äußerst fähige und attraktive Polizistin Stacey Rhodes zur Seite steht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Täters. Und sie müssen sich beeilen, denn der Mörder hat bereits sein nächstes Opfer im Visier ... (Quelle: Amazon.de)

 

Meinung: Wie fängt man eine Rezension an, wenn man absolut nicht weiß, was man schreiben soll? Vor diesem Problem stehe ich gerade schon seit gefühlten Stunden. Denn das Buch war am Anfang wirklich gut wegzulesen. Es hat mich zwar gestört, dass die beiden Hauptprotagonisten gleich vom ersten Blick an angeschmachtet haben, aber der Fall des Sensenmannes war einfach zu spannend - anfangs.

Die Autorin hatte ihr Hauptaugenmerk nach ein paar Kapiteln auf die Beziehung des FBI-Agenten und der Polizistin gelegt, wobei sie zwar immer wieder versucht, hatte es auf den Fall zurückzubringen, aber es war einfach leider keine richtige Spannung mehr vorhanden bei mir. Denn ich war einfach nur noch von den beiden Guten Charakteren genervt.
Die Polizistin knabberte ihr an ihrer Lippe rum und zitterte dort mit ihrem Kinn, während der FBI-Agent ihr schmachtend dabei zugeschaut hatte und immer dachte: "Darauf muss sie selbst kommen. Und das wird sie auch."

 

Ich habe nichts gegen Liebesbeziehungen bei so einem Buch, aber man merkte einfach, dass die Autorin noch nicht so viel damit zu tun hatte. Sie versuchte es zwar aber es ist auf alle Fälle ausbaufähig. Definitiv. Und daher werde ich mir den zweiten Band bei Gelegenheit auch zu Gemüte führen und hoffen, dass es sich steigern wird.

 

P.S.: Wer der Mörder war, hatte mich am Ende selbst überrascht, denn ich hatte einen ganz anderen in Verdacht gehabt. Dennoch schien es mir etwas zu hastig und abrupt das Ende.