»So viel Wucht, so viel Gefühl und so viel exzellent gezeichnete Figuren.« - Stern

Eine wie Alaska - John Green, Sophie Zeitz

Inhalt: Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich? (Quelle: Amazon.de)

 

Meinung: Am Anfang des Buches war ich etwas verwirrt. Alaska wirkte wie ein Wirbelsturm auf mich -  man wusste einfach nicht mit ihr umzugehen, dennoch schloss man sie schnell ins Herz. Sie hatte einfach etwas an sich, weswegen man gerne weiterlas und wissen wollte, wie es mit ihr und Miles weiter verlaufen wird. 

 

Selbst die Nebencharaktere wirkten alle sehr authentisch und sympathisch. Auch "der Adler" war ein super Charakter, bei dem ich eigentlich dachte, dass er sehr einer von der strengen Sorte sein würde. Doch der Autor wusste einfach, wie er jeden einzelnen Charakter einem nahe bringen konnte, sodass man einfach alle als seine "Freunde" bezeichnen möchte. 

 

Die Handlung war selbst auch ein Wirbelsturm und ich wusste bis zum Knackpunkt nicht genau, warum alle dieses Buch so toll finden. Doch dann gab es eben diesen Punkt und ich wusste nur: Bei John Green musst man mit allem rechnen. (Weswegen ich ihn auch kurzzeitig gehasst habe.)

 

Das Buch zeigt dem Leser eine wunderbare Geschichte über die letzten Worte eines Menschen und eine wunderbare Freundschaft über den Tod hinaus. Ich möchte sagen, dass ich dieses Buch für seine Mitteilung liebe, aber irgendwie hat es mich nicht ganz so berührt wie das andere Buch, dass ich von dem Autor gelesen habe. Dennoch werde ich es mir sicherlich noch einmal irgendwann durchlesen, weil es wirklich wun-der-schön war.