Kiss me, kill me.

Kiss me, Kill me - Lucy Christopher, Beate Schäfer

Das Buch war zwischenzeitlich wirklich spannend und hat mich manchmal gegruselt, weil es einfach zeigte, dass jeder Mensch eine böse Seite in sich trägt und sie manchmal eben auch Grenzen überschreiten kann. Dennoch war es eben ein Jugendthriller, der zwar ein Page-turner war, aber ich konnte keine richtige Nähe zu den Charakteren aufbauen. Vielleicht lag es am Schreibstil oder an den Charakteren selbst, ich weiß es nicht genau.
Warum genau das Mädchen gestorben ist hatte ich mir schon früh denken können und ich fand es gut, dass das zum Schluss noch einmal erwähnt worden ist. Auch wer der Mörder ist hat mich zwar nicht wirklich überrascht, aber ich hatte bis zum Schluss eine andere Vermutung gehabt.

 

Leider muss ich aber anmerken, dass ich es ein bisschen unpassend fand, dass zwischen Damon und Emily immer wieder kurz erwähnt wurde, dass sie sich gerne küssen möchten oder die Nähe des anderen zwar wollten, aber nicht zugelassen haben. Das war einfach too much. Da hätte ich lieber wieder gelesen, dass ihr bester Freund in sie verknallt ist :D

 

Das Buch kann man auf alle Fälle für zwischendurch lesen und macht mich auch etwas nachdenklich, aber es ist kein Must-Have. (Allerdings sehe ich mich in Zukunft schon in das Buch mal rumblättern, um wieder an die Geschichte zu denken. Es zeigte einem einfach, dass man selbst den Menschen nicht trauen kann, bei denen man denkt, man kenne sie.)